Nicht dialysepflichtige chronische Nierenerkrankungen, Eisenmangel und Anämie

Nephrology ND-CKD

Bei Patienten mit einer chronischen Nierenerkrankung kann die beeinträchtigte Nierenfunktion zu einer verminderten Hämoglobinsynthese und Verwertung von Nahrungs- oder Speichereisen führen. Dies kann auch bei nicht dialysepflichtigen Patienten die Entstehung einer Anämie begünstigen.

Die kürzlich veröffentlichte Leitlinie zu Nierenerkrankungen «Kidney Disease: Improving Global Outcomes (KDIGO) Clinical Practice Guideline for Anaemia in Chronic Kidney Disease (CKD)»1 betont erstmalig die Bedeutung der Erkennung und Behandlung von Eisenmangel im Rahmen der Anämiebehandlung.
Die neue Leitlinie hebt die Eisenmangel-Therapie als einen Grundpfeiler der Anämiebehandlung hervor und betont die Bedeutung der Erkennung und Behandlung von Eisenmangel bei CKD-Patienten. Ein Kernelement ist die Empfehlung, auf alle korrigierbaren Anämieursachen, einschliesslich Eisenmangel, einzugehen, bevor die Behandlung mit Erythropoese-stimulierenden Medikamenten (ESA) aufgenommen wird. Intravenös zu verabreichende Eisenpräparate sind als eine Methode zur Behandlung der Eisenmangelanämie erwähnt, mit der die Verabreichung der ESA sowie Bluttransfusionen umgangen oder reduziert und – möglicherweise durch die Steigerung der Erythropoese und die Erhöhung der Hämoglobinwerte – anämieassoziierte Probleme behoben werden können1.

Weitere Informationen finden Sie auf der KDIGO-Website.

Referenzen
1. Kidney Disease: Improving Global Outcomes (KDIGO) Anaemia Work Group. KDIGO Clinical Practice Guideline for Anaemia in Chronic Kidney Disease. Kidney Int Suppl 2012;2:279–335

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